Einmal Schule mit Plan, bitte!

Allgemein Aug 12, 2017 1 Comment

Die neuen RGS-Planer sind fertig! Und … da! Diesmal pünktlich! Ein Glück!

Obwohl der Markt voll ist mit Standard-Angeboten, das für die jeweilige Schule personalisiert werden kann, haben wir uns entschieden, den RGS-Planer selbst zu entwerfen. Das ist erstens günstiger (die Schüler*innen bezahlen pro Halbjahr zwei Euro für das Ding), zweitens praktischer (es ist nur drin, was wir wirklich brauchen, keine unnötige Werbung, keine Formelsammlungen, etc.) und drittens kann, wie immer bei fast allem, jede/r mitreden. Seit einigen Jahren übernehme ich die Schlussredaktion samt Layout und die Abwicklung. Die Produktion dieser sehr praktischen Schuljahresplaner, der inzwischen Hauptschnittstelle der Kommunikation zwischen Eltern und Schule ist, bedarf ein kleines Netzwerk für sich: Das Titellayout wird immer mal mit und von Schüler*innen überarbeitet, Wünsche zum Inhalt und Aufbau gehen über die Jahrgangsteams und Teamsprecher in die TSK+ (TeamsprecherKonferenz + Eltern- & SV) und werden dort diskutiert. Obwohl mir über die Schule die entsprechende Software zur Verfügung steht, beauftrage ich für die Digitalisierung und die Druckabwicklung mittlerweile einen befreundet, verschwägerten Mediengestalter. Inzwischen habe ich alle Postlieferserviceescapaden aller Anbieter durchblickt und kann bei Bedarf Empfehlungen aussprechen.

Dieses Jahr erscheint der Planer erstmalig in pubertierbeutelfreundlichem DINA5-Format und es gibt einen Passus, mit denen die Eltern bestätigen, ob und an welchen Tagen ihr Kind bei Hitzefrei früher nach Hause darf. Herr Fuchs (der Fuchs!) bemerkte gestern auf der Gesamtkonferenz, dass vorne in den Schulregeln steht, dass Hitzefrei abgeschafft wurde. Tjo. Die Spannung halten wir aus. Bis nächstes Halbjahr. Und dann überlegen wir uns, was wir dann brauchen.

Achso: Bei Interesse stehen wir für Fragen wie immer, jederzeit gerne zur Verfügung.

fraugerhardt

Dörthe Gerhardt (Jg.1977), Förderschullehrerin mit den Schwerpunkten Inklusion und Kunst an der Richtsberg-Gesamtschule Marburg / Kulturschule des Landes Hessen. Studentin des Masterstudiengangs Kulturelle Bildung an Schulen.

One Comments

  1. Birte Waldeck

    Bei uns heißt der Schülerplaner „Wochenheft“ und ist von Jg. 5-7 Din-a-4 (und läuft 1/2 Jahr) und wird von uns (Teams+AG) entworfen und in eine Druckerei gegeben (die Schülermodellfirma „Compudruck“ bewältigt diesen komplizierten Druck nicht) und von Jg. 8-10 Din-a-5 (läuft 1 Jahr) und ist so ein von einer Druckerei vorgegebenes Format, wo auch viel Gestaltung möglich ist (wieder Teams und AG). Euer Layout fand ich aber besonders gelungen! Chapeau für deine Arbeit!

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