Knüpf! Netzwerken für Netzwerker*innen

Allgemein Sep 28, 2017 No Comments

Kooperieren, Kollaborieren, Kollabieren? Das Fremde, das Andere, Vieles, wir und ich – alle in einem Netz? Was muss ich wissen um loszulegen? Was ist Wissen eigentlich? Wie kommt man an das Wissen der Anderen? Wie entwickle ich eine Vision und setze sie mit Hilfe des Netzwerks in die Tat um? Was ist notwendig, um motiviert bei der Sache zu bleiben und das Netzwerk lebendig zu halten? Welche Bedingungen steigern die Qualität (m)eines Netzwerks? Wie transportiere ich meine Antworten ? Implementiere eine neue Idee?

Himmel voller Fragen! Klar wird: Das hat auf jedenfalls und alle Fälle eine ganze Menge mit MIR zu tun.
Wer bin ich – innerhalb meines Netzwerks? Was macht mich aus? Wie bin ich die geworden, die nun genau diesen Teil des Netzwerkes bestimmt? Was trage ich bei, habe ich zu bieten und wie, auf welche Art und Weise bringe ich das ein?

Gut, mal einen Moment inne zu halten, aus dem Fenster zu schauen und wenn ich Glück habe, dann streift mein Blick einen Baum.

Die Wurzeln, unsichtbar, könnten übertragen auf meine Funktion im Netzwerk meine (berufliche) Identität, die Stationen meines Berufsweges, die Bedingungen meiner Ausbildung, prägende Erfahrungen im beruflichen, wie im privaten Bereich, alles Relevante für das, was mich heute ausmacht, symbolisieren.

Der Stamm und die Äste, könnten Kompetenzen und Werte, die sich aufgrund der Erfahrung der Wurzeln entwickelt haben, Kernkompetenzen und Kenntnisse darstellen. Auch, was mich von anderen im Netzwerk unterscheidet. Spezialisierungen und Fertigkeiten, die ich Laufe meines (beruflichen) Lebens erworben habe.

Die Blätter stehen dann für die ganz persönliche Ausgestaltung und Entfaltung meiner Kernkompetenzen. Sie symbolisieren das Fachwissen und die individuelle Ausprägungen meiner Kompetenzen.

Das ist ein WISSENSBAUM. (In diesem Fall zugegeben eher ganzheitlich, persönlich und nicht allzu professionell.)

Nennenswerter ‚Beifang‘ aus dem KuBis-Vernetzungs-und-Kooperations-Modul 3c, waren für mich folgende Aussprüche der Beteiligten, die ich schnell notiert habe und hier ohne weitere Quellenangabe einfach zitiere:

„Bei jeder Begegnung stelle ich mir die Frage: Was kann ich von dir lernen?“
„Wenn wir kollaborieren, erfinden wir uns selbst“
„Sie entkommen dem Anspruch nicht, sich selbst, mit einer expliziten Haltung iim synthetischen System kultureller Bildung zu positionieren.“
„Wir sind hier nicht die Be-hübsch-er. Wir fordern innovative Schulentwicklung!“
„Es ist das Miteinander, das mir die Eigentlichkeit schafft. Ich bin ich aber ich bin nicht alleine mit mir.“
„Wir sind Experte!“
„Im Fremden geht es immer um uns selbst.“

Und um beim Baum zu bleiben, herzlichen Ernte-Dank an die Gast-Dozenten
 FABIAN HOFMANN, AGNES WÖRNER & MICHAEL WIMMER

 

 

fraugerhardt

Dörthe Gerhardt (Jg.1977), Förderschullehrerin mit den Schwerpunkten Inklusion und Kunst an der Richtsberg-Gesamtschule Marburg / Kulturschule des Landes Hessen. Studentin des Masterstudiengangs Kulturelle Bildung an Schulen.

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