Third Spaces!

Allgemein Jul 11, 2018 1 Comment

https://vimeo.com/user69284418/review/279494713/6ce23db156

mEin Raum – Zwischen- Raum – dEin Raum

Ein Projekt in Kooperation mit der Uni Gießen und der Bundeszentrale für politische Bildung.
Der Text vollständige Text wird im Herbst im Friedrich-Verlag (Zeitschrift: Kunst&Unterricht) erscheinen und an dieser Stelle ganz bestimmt, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hier verlinkt werden dürfen.

In diesem Forschungsprojekt haben die Schülerinnen und Schüler der 9.Klasse der Richtsberg-Gesamtschule, angetrieben von eigenen Fragen ihre Schul- und Lebensräume reflektiert und mit ästhetischen Mitteln die Vielfalt und Begrenzung ihrer kulturellen Räume ausgelotet. Die Wege, die dabei beschritten wurden haben zu sehr verdichteten Bildern und Inszenierungen geführt und uns alle sehr beeindruckt.

Diversität als Realität zu akzeptieren und darüber hinaus als Bereicherung zu erleben. Abgrenzungen und Eigenarten zu suchen und auszuhandeln. Räume zu teilen, Nischen zu finden, in Zwischenräumen zu landen, uns zu verorten. Das war hier Programm.

Wo im Leben außerhalb der Schule zu diesem Zeitpunkt viel von Grenzen die Rede ist. Von neuerlichen Plänen für Mauern, von kulturellem Eigentum, von Wurzeln. Während das eine Land seine Grenzen schließt, macht unser Land sie auf.

Eine von zwei Sprachintensivklassen an unserer Schule, die größtenteils von männlichen, geflüchteten Jugendlichen aus Afghanistan und Syrien besucht wird, befand sich im Raum nebenan. Hier in unseren geschützten Schulräumen, in denen transkulturelle Vielfalt längst Alltag ist, ging es uns nun darum, diese zu reflektieren, ihr eine Bühne bzw. einen Verhandlungsspielraum zu schaffen, uns die gegebenen Öffnungen und Schließungen im Hinblick auf unsere Lebensbedingungen zu vergegenwärtigen, sie uns bildlich vor Augen zu führen, sie zu erforschen und sie damit bewusst zu gestalten.

Mithilfe von Forscherbüchern in dem Fragen präzisiert, Ideen und Assoziationen aufgezeichnet, Prozesse protokolliert und (Zwischen-)Ergebnisse festgehalten werden können, ging es los.

Mindmap

Wir nähern uns der Thematik in Form einer Mindmap zu den Oberbegriffen: „Raum / Spaces“. Assoziativ wurden Räume, Orte und Plätze benannt, in und auf denen sich das alltägliche Leben abspielt. Die genannten Begriffe reichen von Badezimmer, Familie und Sofa über Internet, Instagram und World of Warcraft bis hin zu Rewe, Deutschland und Galaxie.

Bereits beim (Ordnen wird viel gesprochen. „Überfremdung, was soll das bitte sein?“, fragt ein Schüler unvermittelt beim vorläufigen Festkleben eines Clusters, ohne dass es dafür einen erkennbaren Anlass gegeben hätte.

Im Raum steht plötzlich eine Frage – der Ausgangspunkt einer jeden Ästhetischen Forschung!

Aus einer Frage werden viele Fragen. Diese bilden später den Ausgangspunkt individueller Forschungsvorhaben. Zu diesem Zeitpunkt jedoch sollen sie einfach heraussprudeln, ungeordnet und assoziativ:

ƒƒIn welchen Räumen lebe ich?ƒƒWas ist das Wichtigste an meinem Ort?Was daran will ich teilen? Was macht es aus, wie ein Raum aussieht? Warum sind manche Räume öffentlich und manche privat? Was sagt der Raum über den aus, der darin lebt? Kann man erkennen wo der- oder die- jenige herkommt?ƒ ƒBraucht man Grenzen oder nicht?ƒƒUnd wenn ja, wie sehen die aus? Was bedeutet es, einen eigenen Raum zu haben und was bedeutet es, keinen zu haben? ƒƒWen lasse ich rein und wen nicht – und warum spielt das eine Rolle? Gibt es bestimmte Zusammenstellungen von Menschen, die sich nicht in einem gemeinsamen Raum aufhalten können, ohne dass es Konflikte gibt?ƒƒWas wäre, wenn jeder sich einfach aussuchen könnte, wo er am liebsten wohnen würde?

Forscherbücher

Das Projekt kommt ins Rollen und gewinnt Dynamik. Hier setzt die individuelle Arbeit ein. Die Forscherbücher werden ausgeteilt. Für die meisten Schülerinnen und Schüler stellt es jedes Mal eine Hürde dar, ein neues Buch zu beginnen. Es entstehen erste kleine Texte.

Ein Schüler beginnt sein Forscherbuch und schreibt arabisch. Ich frage: ‚Was steht denn da?‘ Er: ‚Wenn ich gewollt hätte, dass Sie das wissen, hätte ich deutsch geschrieben.“

Das Tempo und die Herangehensweisen an die eigene Forschung variieren stark. Während sich einige zaghaft schreibend auf ihrem Platz sitzend, mithilfe der Forscherbücher den Fragen nähern, kommen andere sofort in Bewegung, suchen das Weite, und die Forscherbücher scheinen nur lästiges Beiwerk. Wir einigen uns auf einen gemeinsamen Beginn zu jeder Unterrichtseinheit und eine Schlussreflexion, die immer sowohl Aspekte des Forschens, als auch der Thematik der Transkulturalität beinhalten soll und die nicht unbedingt im Klassenraum stattfinden muss.

Beim Ästhetischen Forschen bedienen sich die Lernenden eines breiten Spektrums an Handlungsmöglichkeiten. Diese Prozesse sind nicht linear. Sie verzweigen sich, ufern aus, entgrenzen. Ihre Dokumentation entzieht sich stellenweise herkömmlicher Mittel und gleicht einer Kartografie. Es lassen sich individuelle Stränge verfolgen. Im Folgenden wird eine Auswahl dieser Stränge näher be- leuchtet.

Beispiel: Nischenperformance

Den eigenen Radius zu erweitern, erfordert Mut. Daher wurde nun ein weitere Impuls gegeben, um Nischen und Zwischenräume zu entdecken. Begegnungen auf engem Raum jedoch herauszufordern und tastend, rutschend, gar tanzend zu erforschen, stellt nicht nur Jugendliche mit autistischer Spektrumsstörung vor Herausforderungen. In ersten zumeist sehr zaghaften Annäherungen an das Umfeld, den Raum, den so vertraut wirkenden Ort, steckt das Potenzial zur Erweiterung des eigenen Handlungsspielraums.

Dabei geht es auch um Verdichtung – um das zur-Sprache-Bringen der alltäglichen Erfahrung, indem wir einen Lieblingsort benennen und beschreiben, ein Fundstück auf dem Schulgelände betrachten, einen besonderen Gegenstand von zu Hause mitbringen und ihn im öffentlichen Raum der Schule positionieren, auf dem Gelände und im Schulhaus Nischen und Zwischenräume mit dem Körper entde- cken, blind durch einen eigentlich bekannten Raum geführt werden. Die Erfahrungen zu notieren und auszuwerten, stellt die nächste Anforderung dar, zur deren Bewältigung künstlerische Möglichkeiten erprobt werden können.Ein Schüler sucht sich eine ganz besondere Nische: den Unterschrank der Spüle in einem Raum, zu dem nur die Förderschullehrerkräfte einen Schlüssel haben. Ein exklusiver Ort. Es passt explizit, wenn überhaupt, nur eine Person hinein und die Art und Weise des Betretens gleicht einem akrobatischen Akt. (Wir müssen nicht weiter darüber sprechen, wie sehr sich dieser Schüler nach mehr Begrenzung sehnt.) Nachdem er einmal in diesem Ort verschwunden ist, bedarf es einiger Überredungskunst, ihn wieder heraus zu bekommen. Dann jedoch wird die Bewegung erprobt. Besser erst mit dem Kopf rein oder mit den Füßen? Mit oder ohne Jacke? Eine kleine Gruppe Jungs, die das Prozedere beobachtet, will auch und versteht nicht, dass die Exklusivität dieser Raumerfahrung in diesem Moment wichtig zu sein scheint. Die Lehrerin versucht umzulenken: Der eine dokumentiert, zwei andere suchen im Schulhaus nach einer anderen geeigneten Nische. Aus den Fotos der Nischenperformance entsteht später ein Daumenkino.

Indem wir auf diese Weise forschen, wechseln wir ständig die Perspektive – auf uns, auf unseren Raum, auf die neuen und alten Differenzen, die bestehen und die Räume eröffnen und sie verschließen, auf das Gemeinsame in alledem. Wir werden uns unserer Bedürfnisse und auch unserer individuellen Möglichkeiten bewusst.

Beispiel: Klingelschilder

Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern hält sich nicht lange im Schulhaus auf. Ihr Interesse gilt dem Stadtteil: In den 1960er-Jahren als moderne Großwohnsiedlung konzipiert, fallen die mehrge- schossigen Wohnhäuser ins Auge. Hier leben Familien aus arabischen Ländern, aus Russland und aus Asien mit unterschiedlichen sozialen Lagerungen neben deutschen Familien aus sozial schwachen und bildungsfernen Milieus und Studierende aus aller Welt.

Gemeinsam ziehen die Jugendlichen los. Da es Uneinigkeit über die Ausrichtung gibt, teilt sich die große Gruppe: Einige fotografieren Klingelschilder der Hochhäuser.

Collagen

Zwei Jungs, die nicht im Stadtteil wohnen wundern sich darüber, dass so viele „verschiedene“ Familien in einem Haus wohnen. Später, bei der Bearbeitung der Fotos zu Collagen, experimentieren die beiden mit den Namen auf den Klingelschildern.

Sie ordnen die Klingeln bestimmten Häusern zu: deutsche, russische, asiatische und arabisch anmutende Nachnamen jeweils in einem Haus. Sie kommen zu dem Schluss, dass es so wie es in Wirklichkeit ist, besser zu sein scheint. Dabei wird deutlich: Gelingensbedingungen – hier für funktionierendes Zusammenleben – sind nicht immer auf den Punkt verbalisierbar. Manches tritt auch erst durch die künstlerische Auseinandersetzung zutage. Gefühltes Misstrauen gegen Einseitigkeit, Verengung aber auch das positive Gefühl der Vielfältigkeit bekommen eine Reflexionsfläche im Bild.

Um die Zwischenergebnisse der ganzen Klasse zugänglich zu machen, wählen wir eine Fotografie aus und stellen dazu weitere Fragen: Wer wohnt hier eigentlich? Wie viele Mitglieder haben diese Familien? Wer hat in der Wohnung ohne Klingel gewohnt? Welche Religion haben die? Wie lange wohnen die schon hier? Sind welche geflohen? Haben die vorher auch in so einem Haus gewohnt? Wie viele Leute wohnen auf wie vielen Quadratmetern zusammen? Was passiert, wenn ich auf den roten Knopf drücke? Was gibt es da heute Abend zu essen? Wonach riecht es im Flur? Feiern die manchmal zusammen? Gibt es da einen Gemeinschaftsraum? Wie fühlt man sich dort als Deutsche/r? usw. Um jeder Frage nachzuforschen, fehlt Zeit! Irgendwo zu klingeln und nachzufragen, bleibt nur eine Idee.

Stattdessen wird geschnippelt, arrangiert, kombiniert, recherchiert. Dafür steht ein Einkaufswagen mit Collagematerial bereit. Zuvor haben wir uns sowohl mit Collagen, als auch mit der Zentralperspektive beschäftigt und setzen dort an, indem wir Pop-ups für die Forscherbücher anfertigen. Wir stellen uns vor, was hinter den Klingelschildern ablaufen könnte. Hinter dem eigenen, hinter den Fremden? Gibt es Ähnlichkeiten? Worin bestehen diese?

Beispiel: Stadtteil-Map

Eine andere Gruppe fotografiert Plätze und Orte, an denen sich nach Meinung der Jugendlichen transkulturelles Leben abspielt. Statements zu diesen Plätzen werden verfasst und an einer ausgesuch- ten Wand im Eingangsbereich der Schule gezeigt. Es entsteht eine Art Reiseführer – eine außergewöhnliche Karte des Stadtteils.

Einige Gedanken- und Handlungspfade werden nur kurz und zögerlich betreten. Es ist ungewohntes Terrain und nicht jeder Weg führt zu einem beschreibbaren Ergebnis. Erfahrung jedoch wird bei jedem Schritt gemacht – mit dem Ziel, durch die ästhetische Forschung stereotype Denkweisen zu verlassen und über die Dinge mit den Menschen und ihren Geschichten in Verbindung zu treten. Vertrautes und Alltägliches gerät in neues Licht. Scheinbar Gewöhnliches kann durch diesen neuen Blick auf einmal fremd wirken und dazu auffordern, genauer hinzu- sehen, das scheinbar Selbstverständliche zu verstehen.

Die Thematik der Transkulturalität wirkt bisweilen eher wie eine intellektuelle Bürde für die Lernenden. In einer WhatsApp Gruppe werden Bilder gepostet mit der Frage: „…meinten Sie gestern in Kunst vielleicht sowas?“ (Bild: Halal-Laden neben Metzgerei). Lehrerin: „Ja genau!“ Schülerin: „Aber das ist doch total normal!“

Beispiel: Dritte Räume – Treppen- haus und Theaterraum

Unsere Schule engagiert sich für das Label „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Im Kontext einer in Planung stehenden Fahrt nach Auschwitz gerät das Thema Nationalsozialismus ins Gefüge un- seres Projekts. Die politische Situation, die einige sehr genau verfolgen, bietet zudem weitere Anknüpfungsmöglichkeiten, sodass die Antirassismus-Thematik von Anfang an fester Bestandteil jeder Sequenz des Projekts ist. Es werden immer wieder Rückschlüsse im Hinblick auf die Thematik gezogen, Videos geteilt und interpretiert, Liedtexte analysiert.

Um intensiver ins Gespräch darüber zu kommen, schieben wir ein Spiel dazwischen: Zwei stehen an der Tafel, mit dem Rücken zur Klasse. Spontan formulierte Sätze füllen den Raum: „Schön, dass du da bist.“, „Willkommen. Setz dich!“, „Was willst du hier? Du passt nicht zu uns. Geh doch zurück in dein Land!“, „Die Fahrkarten, bitte!“. Die beiden an der Tafel notieren, wann sie sich gut fühlen und wann sie den Raum lieber verlassen würden. Das Ergebnis ist eindeutig. Aber vielleicht versteht man gar nicht, was jemand sagt, merkt ein kürzlich nach Deutschland geflüchtet junger Mann an. Dann käme es sehr darauf an, wie jemand guckt.

Fotografische Räume

So entsteht die Idee, mit fotografischen Räumen weiter zu arbeiten: Ein Raum, in dem alle auf dich schauen, starr, ohne emotionale Regung, wird geplant. Und ein Gegenentwurf: Ein Raum, in dem alle wegsehen, ein Auge zudrücken, dabei lächeln. In zwei Nischen in Aufgängen des Schulhauses wird das Vorhaben realisiert.

Freiwillige werden gesucht, die sich porträtieren lassen – im Bekanntenkreis, im Stadtteil. Die Bilder werden bearbeitet, Ausdrucke erstellt und von verschiedenen Schülerinnen und Schülern in die Aufgän- ge geklebt.

In der Woche darauf wird ein Film der Fifa mit ähnlichem Ansatz gesichtet und gepostet: Respect! No to rassism. Einem Schüler mit autistischer Störung und einer hohen Begabung auf verbaler Ebene be- reitet der künstlerische Zugang zum The- ma des Projekts von vornherein Schwierigkeiten. Da er sich von „der Ästhetik des Dritten Reiches“ angezogen fühlt, hat sich in den letzten Jahren ein enormes Wissen über Militaria angeeignet – was ihm seitens seiner Mitschülerinnen und Mitschüler den Vorwurf einbrachte, dass er rassistisch sei. Nun nutzt er seine Vorkenntnisse in Filmbearbeitung, um seine eingenen Augen über die Augen der verschiedenen Fußballspieler des Fifa-Videos zu montieren. Die Präsentation dieses Films vor der Klasse bringt ihm großen Respekt ein.

Siehe Bild / Link zu Anfang des Artikels

Die plakatierten Fotos in beiden Aufgängen werden, gemeinsam mit diesem Film, zu manifestierten Statements gegen Rassismus.

Labyrinth der Statements

Im Kontext eines Projekttages „Schule ohne Rassismus“ werden im Theaterraum der Schule Raumteiler aus Druckerei-Papierbahnen, beschriftet mit eigenen Statements und Zitaten gegen Rassismus, an die Decke montiert. Sie bilden eine Art Labyrinth und verändern die Wahrnehmung des Raums, der an einer Seite verspiegelt ist. Es kommt zu Spiegelungen der Statements, Personen im Raum, des Raums selbst.

Rahmen sprengen und Grenzen wahren

Die hochindividuelle und auch methodisch sehr diversitäre Vorgehensweise bringt viel Ertrag, aber auch einige Hürden sind zu überwinden. Die Unterrichtsstunden sind immer dann zu Ende, wenn der Prozess ins Rollen kommt. In zwei Stunden Kunst pro Woche ist dieses Vorhaben nicht durchführbar. Die Treffen in Zwischenzeiten und Stundenplanlöchern – „Third. Spaces.Sessions“ sind kaum noch mit her- kömmlichem Unterricht zu vergleichen.

Das Projekt wächst in die GL-Stunden und in die Nachmittage. Projekttage und andere Formate werden thematisch okkupiert. Bei der Frage nach einer abschließenden Präsentation wird klar: Der Klassenraum ist viel zu klein. Es werden Nischen im Schulhaus erkundet. Zwischenräume verplant und dort die Ergebnisse als Statements für Vielfalt und gegen Rassismus für die Öffentlichkeit inszeniert.

Vieles bleibt im Projektverlauf der Ästhetischen Forschungen fragmentarisch. Nicht jede Idee entwickelt sich weiter. Nicht jeder beschrittene Weg wird zu ei- ner befahrbaren Straße. Die Ecken und Aufgänge werden neu bewohnt. Was gelernt wurde, ist letztlich nicht nur an den sichtbaren Resultaten an Wänden oder in Büchern abzulesen, sondern konstituiert sich vor allem in einem neu gewonnen Blick auf eine zunächst abstrakt anmutende Thematik.

Die Tatsache der Transkulturalität aller Beteiligten, der hybriden Identitäten und höchst heterogenen Persönlichkeitsstrukturen, wurde im Projekt auf ganz praktische Weise konkret sicht- und erfahrbar. Durch die intensive ästhetische Auseinandersetzung mit den eigenen Fragen im Hinblick auf die Thematik wurde die forschende, fragende Grundhaltung gestärkt, die es braucht, um in komplexen Systemen Diversität auszuhalten und schätzen zu lernen.

fraugerhardt

Dörthe Gerhardt (Jg.1977), Förderschullehrerin mit den Schwerpunkten Inklusion und Kunst an der Richtsberg-Gesamtschule Marburg / Kulturschule des Landes Hessen. Studentin des Masterstudiengangs Kulturelle Bildung an Schulen.

One Comments

  1. _frank.

    Klingt wirklich spannend! Das ist ja eine richtige Reise, auf die du die Schüler-innen mitgenommen hast.
    Ich weiß nicht, ob die Frage „angemessen“ ist – hat es euch Spaß gemacht?

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